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Kapselfibrose

Das Entstehen einer sich verhärtenden Kapsel aus Binde- und Narbengewebe, die sich um ein Brustimplantat bildet und dieses in schweren Fällen auf schmerzhafte Weise deformiert (Kapselkontraktur), gilt als gefürchtete Komplikation, die sowohl bei ästhetisch plastischen als auch bei rekonstruktiven Brustoperationen auftreten kann.

Die schlechte Nachricht

Hat der Verhärtungsprozess der Gewebekapsel, für den eine überschießende Kollagenproduktion verantwortlich ist, einen entsprechenden Schweregrad erreicht, bleibt als    Handlungsoption nur die operative Entfernung der Kapsel und des Implantats.

Seitdem der US-amerikanische Chirurg James L. Baker Jr. die graduellen Abstufungen einer Kapselfibrose erstmals klassifizierte, spricht man von den Baker-Graden I bis IV, wobei Grad I den Normalzustand beschreibt, der als natürliche Reaktion des Organismus auf einen Fremdkörper gilt, während die Grade II bis IV über Verhärtungen der Brust, Verdickung der Kapsel bis hin zu starken Verformungen der Brust bei anhaltenden Schmerzen führen. Spätestens dann hat sich die ästhetische Wirkung von Brustimplantaten in ihr Gegenteil verkehrt und eine Operation ist unausweichlich. Kein seriöser Chirurg ist erpicht darauf, diese Operation vornehmen zu müssen, weshalb er alles tun wird, bereits beim Einsetzen der Implantate eine sich später entwickelnde Kapselfibrose zu vermeiden.

Die gute Nachricht

Auch wenn sich das Risiko einer Kapselfibrose niemals auf null senken lässt,
befolgt Dr. Pullmann ein striktes Protokoll, um es weitestgehend zu reduzieren.

Zu diesen Maßnahmen zählen unter anderem:

  • eine schonende, möglichst blutarme Operationstechnik mittels Koagulation, bei der ein "elektrisches Skalpell" mit dem Schnitt gleichzeitig die Blutung stillt
  • das als „No-Touch-Technologie“ geltende Einsetzen der Implantate mittels Keller Funnel bei dem das Implantat ohne Hautkontakt durch eine Art Spritztülle in die Implantattasche gelangt
  • die ausschließliche Verwendung hochwertiger Implantate der Firma Motiva
  • die submuskuläre Platzierung der Implantate, bevorzugt mit leicht texturierter Oberfläche
  • eine ausführliche Aufklärung der Patientin über ihre Mitwirkungsmöglichkeiten bei der optimalen Heilung, die wiederum zur Vermeidung einer Kapselfibrose beitragen

Sind Sie eine Kandidatin?

Mit einem kurzen Selbsttest können Sie in wenigen Minuten herausfinden, ob eine kosmetische Brustoperation für Sie in Frage kommt.
 

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Kontakt

Dr. med. Friedrich Pullmann
Plastische und Ästhetische Chirurgie

Mittelweg 18  
20148 Hamburg
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Telefon   +49 (0) 40 42 10 20 30
Fax         +49 (0) 221 397 826 9
Email      info@dr-pullmann.de
 Dr. med. Friedrich Pullmann
Plastische und Ästhetische Chirurgie

Pferdmengesstraße 17
50968 Köln-Marienburg
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Email      info@dr-pullmann.de