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Bruststraffung

Zu den Attributen, die einer attraktiven weiblichen Brust zugeschrieben werden, mögen Adjektive wie "rund", "voll" und "weich" gehören, aber als Inbegriff jugendlicher Weiblichkeit gilt eine feste, straffe Brust.

Doch es sind beileibe nicht nur ältere Frauen, die unter hängenden, schlaffen Brüsten zu leiden haben, seien sie durch Schwangerschaft(en), genetische Veranlagung oder starke Gewichtsschwankungen verursacht. Hat sich der Drüsenkörper der Brust einmal in seinem zu groß geratenen Hautmantel nach unten gesenkt, ist dem auch nicht mehr mit größter Disziplin und sportlichen Anstrengungen beizukommen. Hier kann nur eine operative Bruststraffung Abhilfe schaffen.

Möglichkeiten und Methoden einer Bruststraffung

Hinter dem Begriff der Bruststraffung bzw. Mastopexie verbirgt sich ein breites Spektrum von Verfahren für Patientinnen mit sehr unterschiedlichen Problemen und Bedürfnissen. Er kann eine kleine Anhebung der Brustwarze, eine Verkleinerung des Warzenhofes, eine allgemeine Straffung der lockeren Brusthaut oder eine umfassende Straffung von Brüsten, die deutlich hängen und gegen die Brustwand gedrückt wirken, beschreiben. Das zentrale Konzept einer Bruststraffung besteht darin, dass das Brustvolumen im Kern gleichbleibt: Eine Straffung ist eine Umformung oder Anhebung des vorhandenen Volumens, um damit eine attraktivere Brust zu schaffen.

Ein vielfach gehörtes und verbreitetes Gerücht, das besagt, frau benötige ein Implantat, um durch eine Straffung zu einer schöneren Brustform zu gelangen, ist, was es ist, bloß ein Gerücht.

Geradezu abstrus ist jedoch der Glaube, ein Implantat könne eine Straffung ersetzen, indem es die lockere Brusthaut quasi auffülle. So verständlich der Wunsch ist, sichtbare Narben zu umgehen, so sehr verschärft in diesem Fall ein Implantat das Problem. Einerseits fördert das zusätzliche Gewicht die weitere Erschlaffung und andererseits wird eine Patientin unter Umständen veranlasst, ein größeres Implantat zu wählen als sie es wünscht.

Grundsätzlich sind drei Varianten einer Bruststraffung denkbar: Eine reine Bruststraffung, eine Straffung mit gleichzeitiger Verkleinerung der Brust sowie eine Straffung mit Implantat, die sich als moderate Brustvergrößerung auswirkt.

Operationstechniken bei einer Bruststraffung

Eine Bruststraffung ohne Implantate gleicht im Hinblick auf die möglichen Operationstechniken stark einer Brustverkleinerung, da diese ja immer auch eine Straffung bedeutet. Der wesentliche Unterschied ist, dass bei einer Straffung kein Brustgewebe entfernt wird.

Abhängig von den individuellen Voraussetzungen kommen verschiedene Schnittführungen in Frage.

Nur eine diskret in der dunkleren Pigmentierung des Warzenhofes verborgene Narbe hinterlässt ein zirkulärer Schnitt, bei dem rings um die Brustwarze ein Hautstreifen entfernt wird. Diese periareoläre Straffung eignet sich vor allem bei geringem bis moderatem Hautüberschuss.

Für den Fall, dass mehr Haut entfernt werden soll oder die Brüste stärker hängen, arbeitet Dr. Pullmann zusätzlich zum zirkulären Schnitt mit einer vertikalen Schnittführung, die auch als Lejour-Methode bekannt ist.

Im Rahmen der Operation formt er dabei aus einem Teil der unteren Hautschicht einen so genannten inneren BH, der einem erneuten Durchhängen der Brust vorbeugt, indem er die gestaffte Brust unsichtbar in einer höheren Position stabilisiert.

Wie bei anderen Brustoperationen, sei es die Vergrößerung mit Implantaten oder die Brustverkleinerung, bleibt auch bei der Brusttraffung die Erweiterung des vertikalen Schnitts um einen horizontalen Schnitt in der Brustunterfalte (so genannter T-Schnitt) die Ultima Ratio.

Nachhaltigkeit einer Bruststraffung

Mit einer operativen Bruststraffung, insbesondere bei der Operationstechnik mit innerem BH, wird in der Regel ein langanhaltendes Ergebnis erzielt. Dennoch wirken sich ungesunder Lebensstil, Gewichts- und Hormonschwankungen sowie der natürliche Alterungsprozess und die Schwerkraft mit der Zeit auf die Beschaffenheit von Haut und Brustgewebe aus.

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Dr. med. Friedrich Pullmann
Plastische und Ästhetische Chirurgie

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