Brust­vergrößerung

Auch wenn manche bei dem Begriff noch immer unwillkürlich an "Baywatch" denken, handelt es sich bei der Entscheidung zu einer Brustvergrößerung tatsächlich um die sehr persönliche Angelegenheit einer Frau, deren Ergebnis nur so offensichtlich ist, wie sie es wünscht.

Ebenso individuell wie der weibliche Körper sind auch die Beweggründe und Voraussetzungen, die den Wunsch nach einer Brustvergrößerung reifen lassen:
Sei es das Bedürfnis, das durch Schwangerschaft und Stillzeit verlorene Volumen wiederzugewinnen, das Gefühl loszuwerden, dass sich die Brüste nie in Balance mit dem eigenen Körper befanden, eine Asymmetrie zu beseitigen, die Form zu verbessern, oder sich mit einer volleren Brust einfach weiblicher zu fühlen.

Nicht bloß größer, sondern schöner

Nach dieser Devise konzentriert sich Dr. Pullmann in seiner Arbeit ausdrücklich auf natürliche, anmutige, attraktive und schöne Brüste. Dabei behält er immer die Harmonie des gesamten Körperbildes im Blick, da sich nur so optimale Ergebnisse erzielen lassen.
Zu diesen optimalen Ergebnissen kommt es immer dann, wenn Patientin und Arzt einer gemeinsamen inneren Ästhetik folgen und Brüste anstreben, die sowohl unbekleidet als auch in Alltagskleidung, Abendgarderobe oder Badeanzug umwerfend aussehen.
Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass für eine Frau, die sich nach oben gewölbte Brüste wünscht, die einer Grapefruit ähneln und die nicht bereit ist, sich von einer besseren Lösung überzeugen zu lassen, Dr. Pullmann nicht unbedingt die passende Wahl ist.

Methoden und Möglichkeiten

In den vergangenen Jahren wurden mit fortschreitendem medizinischem Wissen und steigender technolgischer Kompetenz Materialien und Methoden einer Brustvergrößerung weiterentwickelt. Dennoch bleiben im Wesentlichen zwei Verfahren, die sich Frauen mit dem Wunsch nach einer volleren Brust in Hamburg und Köln bieten: Die Brustvergrößerung mit Implantaten oder die Brustvergrößerung mit Eigenfett.

Drei Faktoren, die entscheiden, ob eine Brust­vergrößerung gelingt

Damit eine Brustvergrößerung mit Implantaten zu einem optimalen und nachhaltigen Ergebnis führt, müssen drei Bedingungen erfüllt sein: die für den individuellen Körperbau der Patientin richtigen Premium-Implantate, die für den konkreten Fall ideale Platzierung sowie das chirurgische Können des Operateurs, das ein narbensparendes Resultat garantiert.

Auch wenn es banal klingen mag, zunächst einmal muss das für die Brustvergrößerung benötigte Fett vorhanden sein. Dies ist bei sehr schlanken Frauen häufig nicht der Fall, bedenkt man, dass deutlich mehr Fettzellen benötigt werden als der gewünschte Volumenzuwachs der Brust ausmacht, denn nicht alle Zellen überstehen die Entnahme bzw. den Transfer.

Sind die notwendigen Voraussetzungen jedoch gegeben, ist die Brustvergrößerung mittels körpereigenem Fett eine gute Alternative für Frauen, die sich keine Implantate einsetzen lassen möchten und mit einer sehr diskreten und moderaten Vergrößerung ihrer Brust zufrieden sind.

Da das Fett am häufigsten von Bauch, Flanken oder Oberschenkeln entnommen wird, bietet diese Methode der Brustvergrößerung auch den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass sie gleichsam die Silhouette und damit das gesamte Körperbild verbessert.

Eigenfett ist auch das Mittel der Wahl, um kleinere Asymmetrien zu korrigieren, oder um erkennbar gewordene, nicht natürlich wirkende Implantate zu kaschieren.

Schließlich sind für eine Brustvergrößerung bzw. Brustkorrektur mittels Eigenfett nur minimale Schnitte an der/ den Entnahmestellen erforderlich, die Brust bleibt narbenfrei. Somit wird sowohl die Narbenbildung als auch die Erholungsdauer nach einem entsprechenden Eingriff minimiert.

Mit Eigenfett lässt sich nur eine sehr moderate Vergrößerung der Brust erzielen, jedoch keine substantielle Verbesserung ihrer Form.

Das Verfahren ist im Vergleich zu einer Brustvergrößerung mit Implantaten aufwändiger und teurer, vor allem dann, wenn das Fett an vielen verschiedenen Stellen entnommen werden muss.

Tatsächlich sind die Nachteile oder Risiken einer Brustvergrößerung mit Eigenfett eng mit deren Vorteilen verknüpft. Da es sich bei den injizierten Fettzellen um eine körpereigene Substanz handelt, kann diese auf Dauer, meist binnen der ersten sechs Monate, teilweise resorpiert werden. Um diesem Prozess vorzubeugen, wird zunächst mehr Fett injiziert als das gewünschte Endergebnis erfordert.

Ausdrücklich abzuraten von einer Brustvergrößerung mittels Eigenfett ist denjenigen Frauen, in deren Familien es zu Fällen von Brustkrebs gekommen ist.

Diese sowohl sichere als auch konsistente Methode gilt als Königsweg von A nach C, ein Vergrößerungsschritt, den sich viele Frauen wünschen und der nur mit Implantaten in ästhetisch ansprechender und dauerhafter Form zu verwirklichen ist.

Angesichts der Vielzahl von Implantaten, die sich nach Hersteller, Form, Textur und Haptik unterscheiden, kann jedoch schnell der falsche Eindruck entstehen, eine Frau, die Interesse an einer Brustvergrößerung hat, müsse sich nur das "passende Modell" aussuchen, und schon sei das gewünschte Ergebnis garantiert.

Dem ist nicht so. Vor allem bedarf es eines hochqualifizierten Plastischen Chirurgen wie Dr. Pullmann es ist, der nicht nur als ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet der Brustvergrößerung gilt, sondern auch über die soziale Kompetenz verfügt, um in einem persönlichen Gespräch gemeinsam mit der potenziellen Patientin zu einer individuell optimalen Entscheidung zu gelangen.

Diese Entscheidung umfasst nicht nur Größe, Profil, Konsistenz und Form der Implantate (rund oder tropfenförmig) sondern auch die Art und Weise, wie diese im Rahmen einer Operation eingesetzt werden.

Dr. Pullmann verwendet ausschließlich Implantate der Fa. Motiva, die aus hochreinem medizinischem Silikon bestehen wie es zum Beispiel auch für Wundauflagen verwendet wird. Ihr kohäsives, auslaufsicheres Silikongel hält selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Implantathülle reißt, die Form.

Dank ihrer feinstrukturierten Oberfläche minimieren diese Implantathüllen die Gefahr einer Kapselfibrose, jedoch ohne die mit stark texturierten (stark angerauten) Oberflächen in Verbindung gebrachten Gesundheitsrisiken einzugehen.


Die Entscheidung über die anzuwendende Operationstechnik ist neben den individuellen anatomischen Voraussetzungen und dem gewählten Implantat ganz erheblich von den Fähigkeiten des operierenden Arztes abhängig, der die betreffende Technik auch beherrschen muss.

Ist diese Bedingung erfüllt, wie es bei Dr. Pullmann der Fall ist, stehen potentiell verschiedene Wege zu einer volleren, attraktiveren Brust offen:

Ebenso anspruchsvoll wie beliebt ist die so genannte endoskopische Brustvergrößerung, bei der die Implantate über einen kleinen Schnitt in der Achsel eingesetzt werden.

Der offensichtliche Vorteil dieser Methode ist, dass die gesamte Brust narbenfrei bleibt, und auch die Narbe vom Schnitt in der Achselhöhle kaum sichtbar ist. Zudem birgt diese kürzere, blutarme Operation ein geringeres Nachblutungsrisiko und entsprechend verkürzt sich auch die Erholungszeit.

Die axilläre Brustvergrößerung bietet sich vor allem, aber bei weitem nicht nur, für Frauen mit kleinen Brüsten an, da diese häufig keine Brustunterfalte ausbilden, in denen sich die Narbe eines so genannten inframammären Schnittes 'verstecken' kann.

Faktisch unsichtbare Narben hinterlässt auch der chirurgische Zugang über einen halbmondförmigen Schnitt am Brustwarzenhofrand (periareolär), da hier die unterschiedliche Beschaffenheit und Färbung des Gewebes die feine Narbe verbirgt.

Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten, Implantate in der Brust zu positionieren: Hinter die Brustdrüse, aber vor den Brustmuskel (subglandulär, präpectoral), hinter den Brustmuskel (submuskulär) oder in den oberen Teilen der Brust hinter den Brustmuskel und in den unteren Anteilen der Brust hinter die Brustdrüse (so genannte Zwei-Ebenen-Technik, bzw. "dual plane technique").

Ebenso wenig wie es einen Implantattyp gibt, der für alle Frauen geeignet ist, gibt es eine ideale Position, die ungeachtet der individuellen Anatomie vorzuziehen ist.

Dennoch sprechen sowohl ästhetische Gründe wie ein natürlicheres Ergebnis und eine nachhaltigere Formverbesserung als auch medizinische Argumente wie das geringere Kapselfibrose-Risiko für die Positionierung unter dem Muskel.

Das große Einmaleins der Implantate

Seit den ersten Silikonimplantaten hat deren Entwicklung einen langen Weg zurückgelegt. Dieser hat zu einer scheinbar unendlichen Vielfalt an Größen, Formvarianten und Beschaffenheiten geführt. Aus dieser Palette die perfekt geeigneten Exemplare für eine bestimmte Patientin herauszufiltern, verlangt große Erfahrung und ein ausgeprägtes Abstraktionsvermögen.

Eine Brustvergrößerung verändert das äußere Erscheinungsbild nachhaltig.

Daher wird eine Frau diese Entscheidung nicht leichtfertig, sondern erst nach gründlicher Abwägung der Vor- und Nachteile bzw. der Chancen und Risiken treffen.

So wird eine Brustvergrößerung zwar von den allermeisten Patientinnen als Bereicherung im Hinblick auf Selbstvertrauen, Selbstwert- und Körpergefühl erfahren, jedoch hängt die Gewichtung von Vor- und Nachteilen immer auch von der individuellen Persönlichkeit ab.

Wie jede andere Operation ist auch eine Brustvergrößerung nicht ohne Risiko, und mögliche Komplikationen wie Infektionen oder Blutungen können auftreten. In Einzelfällen kann sich auch das Gewebe um das Implantat soweit verhärten, dass sich eine Kapselfibrose entwickelt.

Doch auch bei einer komplikationslos verlaufenen Brustvergrößerung sollte sich die Patientin bewusst sein, dass eines Tages ein erneuter Eingriff notwendig werden kann, um das ursprünglich erzielte ästhetische Ergebnis dauerhaft zu bewahren. Gründe für eine solche Revision können Gewichtsschwankungen oder die durch eine Schwangerschaft oder den natürlichen Alterungsprozess bedingte Erschlaffung der Brust sein.

Auch dass eine solche, erneute Korrektur weitere Kosten verursacht, sollte unbedingt in den Abwägungsprozess einfließen.

Trotz dieser Einschränkungen sind aber die meisten Frauen mit dem Ergebnis ihrer Brustvergrößerung so zufrieden, dass sie selbst dann, wenn eines der genannten Probleme auftritt, nicht mehr auf Implantate verzichten möchten.

Die Entwicklung von Silikon-Brustimplantaten hat im Laufe der letzten Jahre enorme Fortschritte erzielt, sowohl im Hinblick auf deren Sicherheit als auch in Bezug auf Langlebigkeit.

Frauen, die ernsthaft mit dem Gedanken an eine Brustvergrößerung spielen, versuchen häufig bereits im Vorfeld, z.B. aus Informationen im Netz, einen Implantattyp zu finden, der für sie vermeintlich der richtige ist.

Angesichts der Vielzahl an Modellen, seien sie rund, oval oder tropfenförmig, sehr weich, weniger weich oder etwas fester in ihrer Konsistenz, wird diese Auswahl für den Laien nahezu unmöglich. Hinzu kommt, dass es vergleichbar mit Modewellen, in regelmäßigen Abständen zu Marketing-Hypes um bestimmte Implantattypen oder auch Operationsmethoden kommt. So gibt es das weitverbreitete Vorurteil, dass runde Implantate immer eine rund wirkende Brust und tropfenförmige Implantate immer eine natürlich wirkende Brust erzeugen; dies ist aber nicht wahr. Ein rundes Implantat, das die individuell richtige Größe hat, kann umwerfend aussehen, während ein tropfenförmiges Implantat, das zu groß gewählt wurde, eine im oberen Brustbereich wulstige und unechte Wirkung erzielt.

Die Entscheidung, welches Implantat im konkreten Fall das ideale ist, hängt nicht von dessen Form ab.

Letztlich kann nur ein erfahrener Chirurg beurteilen, welcher Implantattyp optimal sowohl zum Körperbild als auch zu den jeweiligen Wünschen einer Patientin passt. Wenn es überhaupt eine benennbare Tendenz zu einem Implantattyp gibt, neigt Dr. Pullmann dazu, tropfenförmige Implantate eher bei einer Patientin mit einem sehr straffen Brustgewebe und straffer Brusthaut und runde Silikonimplantate eher bei weicherem Gewebe und etwas lockerer Haut vorzuschlagen.

Die Diskussion, ob texturierte oder glatte Implantate vorzuziehen sind, ist ebenso wie die Frage nach deren Form von Missverständnissen und Fehleinschätzungen geprägt.

So herrscht selbst unter manchen Plastischen Chirurgen der Irrglaube, dass texturierte Implantatoberflächen das Risiko einer Kapselfibrose reduzieren. Dies ist jedoch nur dann und auch nur mit geringer Signifikanz zutreffend, wenn die Implantate vor dem Muskel eingesetzt werden, was heute nur noch selten der Fall ist. Tropfenförmige Implantate sind hingegen immer texturiert, um ihre korrekte Ausrichtung im Körper beizubehalten. 

Bei runden Implantaten empfiehlt Dr. Pullmann häufig glatte / nano-texturierte Implantate, da diese weniger als grob-texturierte zu einer als "rippling" bekannten, fühlbaren Faltenbildung neigen.

Alle Vor- und Nachteile der Oberflächenbeschaffenheit von Implantaten sind immer ein wichtiger Bestandteil des individuellen Beratungsgesprächs, das Dr. Pullmann mit jeder seiner Patientinnen führt.

Die Beantwortung dieser Frage ist nur zum kleinsten Teil Geschmacksache, denn tatsächlich gibt es – abgesehen von Nuancen – eine ideale Größe für jede Frau, abhängig vom individuellen Körperbau und dessen Proportionen, dem vorhandenen Brustgewebe und der Beschaffenheit der Haut.

Ein zu große gewähltes Implantat beeinflusst auch die Form der Brust ungünstig und lässt sie drall und ausgestopft wirken, während zu klein gewählte Implantate sie seltsam leer wirken lassen.

Zwei recht weitverbreitete und bis zu einem gewissen Maß nachvollziehbare Denkungsarten führen in der Regel nicht zu einem schönen, natürlich wirkenden Ergebnis: Die eine lässt sich als Wennschon-Dennschon-Haltung beschreiben, die andere nimmt sich Freundinnen und Bekannte zum Vorbild.

Frauen, die sich tendenziell eine größere Brust wünschen, als Dr. Pullmann sie vielleicht empfehlen würde, bedenken häufig nicht, dass ein bestimmtes Implantatvolumen auch mit einem entsprechenden Gewicht einhergeht, das vom Gewebe dauerhaft gehalten werden muss. Ein Implantat, das für die individuelle Situation zu groß gewählt wurde, wird die Haut im Laufe der Zeit schneller dehnen und das Brustgewebe komprimieren, was zu einem  so genannten rippling, einem Implantat, das man fühlen kann, und perspektivisch zur Notwendigkeit einer vorzeitigen Bruststraffung führen kann.

Im Zuge des Hypes um Computersimulationen und 3D-Animationen hat sich dieser Trend in jüngster Zeit verstärkt. Dies mag ein auf den ersten Blick sehr anschauliches Verfahren sein, jedoch fehlt dabei das eigene Körpergefühl der Patientin. Auch kann der Computer Unterschiede in der Elastizität des individuellen Brustgewebes weder messen noch berücksichtigen.

Viele Patientinnen empfinden das Ausprobieren von verschiedenen Implantatgrößen mittels eines Spezial-BHs als hilfreicheres Instrument, während dessen visuellen Ergebnisse ebenso exakt sind wie die mittels Computeranimation erzielten (ca. 85 Prozent).

Die Operation, Aspekte und kritische Fragen

Frauen, die sich mit dem Gedanken an eine Brustvergrößerung beschäftigen, möchten sich vorab über die Chancen und Risiken einer solchen Operation informieren, ohne auf die oft einseitigen und interessengeleiteten Empfehlungen in einschlägigen Internetforen angewiesen zu sein.

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Möglichkeiten der Schnittführung: den Schnitt um bzw. halbmondförmig unter der Brustwarze (periareoläre Schnittführung ), den Schnitt in der Unterbrustfalte (inframammäre Schnittführung) und schließlich der operative Zugang durch die Achselhöhle (transaxilläre Schnittführung), die von Dr. Pullmann immer als endoskopische, d.h. kameragestützte Operation vorgenommen wird. So kann er unter Sicht arbeiten, die Implantattasche optimal präparieren und jede unnötige Blutung vermeiden.

Welche Technik im konkreten Fall die angemessene ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sollen im Zuge der Operation z.B. die Brustwarzenhöfe verkleinert oder gleichzeitig eine Bruststraffung vorgenommen werden, bietet sich die periareoläre Technik an, da so keine zweite Narbe entsteht. Sehr schlanke Frauen hingegen sind gute Kandidatinnen für die transaxilläre Brustvergrößerung, da sich bei ihnen die entstehende Narbe oft nicht in der Unterbrustfalte verstecken lässt. Selbstverständlich ist die transaxilläre Technik nicht nur auf diese Frauen beschränkt.

Die zentrale Voraussetzung dafür, dass ein Chirurg jeder Patientin die für sie am besten geeignete Methode empfehlen kann, ist jedoch, dass er alle Techniken auch beherrscht.

Gerade weil es sich bei einer Brustvergrößerung nicht um eine lebensrettende Operation handelt, sondern um einen Eingriff, dem sich eine Patientin freiwillig unterzieht, sieht Dr. Pullmann es als seine Verpflichtung an, eine möglichst narbensparende Technik anzuwenden.

Dank modernster, minimalinvasiver Operationstechniken und dem kontaktlosen Einbringen von Implantaten mittels Keller-Funnel sind nur sehr kleine Schnitte erforderlich, die auch entsprechend kleine Narben nach sich ziehen. Eine wichtige Rolle spielen auch spezielle Nahttechniken und -materialien, die eine diskrete Narbenbildung begünstigen.

Während bei einer Brustvergrößerung durch die Achsel die Brust selbst narbenfrei bleibt, entsteht eine feine Narbe an der Einschnittstelle, die in ärmelloser Kleidung und bei bestimmten Körperhaltungen sichtbar werden kann.

Die ebenfalls nur kaum mehr als zwei Zentimeter große Narbe einer inframammären Brustvergrößerung verschwindet in der Unterbrustfalte, kann aber in bestimmten Körperpositionen ebenfalls schwach sichtbar sein.

Ähnliches gilt für die halbmondförmige Narbe entlang des Brustwarzenhofes, die dank der unterschiedlichen Pigmentierungen des Brust- und Brustwarzenbereiches sehr diskret bleibt.

Eine Ausnahme stellen Frauen dar, die zu überschießender Narbenbildung (Keloide) neigen. Als Ursache dieser Wundheilungsstörung wird eine genetische Veranlagung angenommen. Keloide treten statistisch wesentlich häufiger bei dunkelhäutigen als bei hellhäutigen Menschen auf. Häufig betroffene Körperregionen sind Kiefer, Schultern und Brustbein, also Stellen, an denen die Haut unter Spannung steht.

Die Frage, ob eine Patientin eine solche Veranlagung mitbringt, ist selbstverständlich auch Gegenstand des ausführlichen Beratungsgesprächs, das Dr. Pullmann mit jeder potentiellen Patientin führt.

Ungeachtet einer möglichen Disposition für schlechte Narbenbildung hat jede Patientin die Möglichkeit, durch das eigene Verhalten im Anschluss an eine Operation den Heilungsprozess zu unterstützen, indem sie die Schonfrist einhält und sich möglichst strikt an die Nachsorgemaßnahmen hält.

Tatsächlich besteht ein gewisses Risiko, dass es bei einer Brustvergrößerung zur Verletzung von Nervenfasern kommt. Da es sich bei diesen Nervenfasern um feine, oberflächliche Hautnerven handelt, die sich regenerieren, bilden sich etwaige Empfindungsstörungen und Taubheitsgefühle jedoch meist wieder zurück.

In seltenen Fällen kann das Taubheitsgefühl auch bleibend sein, oder zu einer Überempfindlichkeit führen.

Das Risiko eines Taubheitsempfindens vor allem im äußeren, unteren Quadranten der Brust, steigt bei sehr großen Implantaten, da hier eine entsprechend breite Implantattasche präpariert werden muss. Gleichzeitig sinkt das Risiko mit der Entscheidung für einen hochqualifizierten Chirurgen mit einem reichen Erfahrungsschatz im Hinblick auf Brustoperationen.

Das Brustkrebsrisiko für Frauen mit Implantaten ist nicht höher als bei Frauen ohne Implantate. Dies haben auch mehrere, groß angelegte und zum Teil über zwei Jahrzehnte laufende Studien geziegt. Tatsächlich kann das einheitlich strukturierte Implantat hinter dem Brustgewebe das Ertasten von Knoten erleichtern.

Für ebenso große wie berechtigte Verunsicherung haben jedoch Fälle des BIA-ALCL (Brustimplantat-assoziiertes anaplastisches großzelligen Lymphom) gesorgt. Dabei handelt es ich um eine seltene Krebserkrankung des lymphatischen Systems, die auf Implantate mit stark texturierter Oberfläche zurückgeführt wird. Dieser mögliche Zusammenhang wurde erstmals 2011 von der us-amerikanischen Aufsichtsbehörde FDA beschrieben.

Die betreffenden Implantat-Modelle wurden von der Herstellern vom Markt genommen, und/ oder von internationalen Behörden mit einem Vertriebsstopp belegt. Bis Mitte 2020 wurden in Deutschland 30 Fälle dokumentiert, bei jährlich rund 70 000 Brustvergrößerungen alleine in Deutschland.

Obwohl Dr. Pullmann solche stark texturierten Implantate gegenwärtig nicht einsetzt, bespricht er das Risiko mit all seinen Patientinnen explizit.

Frauen mit Implantaten sollten im selben Intervall an dieser Vorsorgeuntersuchung zur Brustkrebsfrüherkennung teilnehmen wie es auch denjenigen ohne Implantate empfohlen wird. Sie sollten dazu vorab auf die Implantate hinweisen und den Implantat-Pass mitbringen, in dem Informationen über Art, Größe, Form und Lage des Implantats enthalten sind. Diese können hilfreich für die Wahl der richtigen Aufnahmetechnik sein. Sollten bei diesen Aufnahmen Teile der Brust unterbelichtet sein, kann ein zusätzlicher Ultraschall oder eine Kernspintomographie (MRT) erforderlich sein.

Die meisten Frauen sind auch nach einer Brustvergrößerung in der Lage, erfolgreich zu stillen. Dennoch gibt es Frauen, die unabhängig von der Ausgangsgröße ihrer Brüste nicht genügend Drüsengewebe besitzen, um genügend Milch für ihr Kind zu produzieren. In den seltenen Fällen, in denen es nach einer Brustvergrößerung zu einem dauerhaften Gefühlsverlust in der Brustwarze kommt, kann das Stillen erschwert sein, da zum einen das Anlegen des Säuglings an die Brust schwieriger wird und zum anderen das notwendige Signal zur Milchproduktion nicht erfolgreich übertragen werden kann.

Wird eine Brustvergrößerung mit gleichzeitiger Bruststraffung durchgeführt, so dass umfangreichere Schnitte notwendig werden, steigt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Stillen erschwert oder unmöglich wird.

Gründe, die gegen eine Brustvergrößerung mittels Implantaten sprechen, sind dann gegeben, wenn die Entscheidung nicht wohlüberlegt und ausschließlich auf der Grundlage eigener Überzeugung getroffen wurde, sondern auf vorübergehende Lebensumstände oder gar auf Einflüsse von außen zurückzuführen ist.

Gegen normale sportliche Aktivitäten ist auch nach einer Brustvergrößerung nichts einzuwenden. Lediglich extremen Leistungssportlerinnen (oder professionellen Leistungssportlerinnen) raten wir in den meisten Fällen von einer Brustvergrößerung ab.

Fragen zu allgemeinen Operationsrisiken, möglichen Komplikationen, Heilungsprozess und Nachsorge beantworten wir in einem eigenen Kapitel. 

Machen Sie sich ein Bild!

Die Bildauswahl unserer Galerie zeigt verschiedene Vergrößerungsschritte, von sehr diskreten bis hin zu deutlichen Brustvergrößerungen. Deren Realisierbarkeit ist immer auch von den individuellen körperlichen Voraussetzungen einer Frau abhängig. Die verschiedenen Möglichkeiten bespricht Dr. Pullmann gerne mit Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch, in dessen Verlauf er Ihnen auch Vorher-Nachher-Bilder der von ihm durchgeführten Brustvergrößerungen in Hamburg und Köln zeigen kann.

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Dr. med. Friedrich Pullmann
Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Plastische und Ästhetische Chirurgie

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