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Fettabsaugung

Allgemeines

Die Fettabsaugung hat in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs zu verzeichnen und findet sich in der Hitliste der Ästhetischen Operationen ganz oben. Dies begründet sich sicherlich nicht nur im zunehmenden Trend nach Schönheitsoperationen, sondern auch in der Weiterentwicklung der Operationstechniken, die gute bis sehr gute und vorhersagbare Resultate ermöglichen. Es ist heute möglich, 3-4 Liter Fett in einer Sitzung abzusaugen, ohne dass es zu einem nennenswerten Blutverlust oder anderen unkalkulierbaren Risiken kommt. Aber auch gerade diese Operation setzt eine große Erfahrung des Arztes voraus, in einem Wochenendseminar erlernt, kann die Fettabsaugung ebenso in der Katastrophe enden. Mit den modernen Techniken und unter Verwendung von Mikrokanülen kann nahezu jede Stelle am menschlichen Körper einer Liposuktion unterzogen werden. Dabei haben sich hauptsächlich folgende Problemzonen hervorgetan: Doppelkinn, Oberarme, Brust, Bauch, Hüfte, Po, Rücken, Knie, Reithosen, Oberschenkel (Außen- und Innenseite), Unterschenkel (Waden), Fesseln.

 

Technik

Die Absaugung wird bei kleineren Arealen in örtlicher Betäubung, in so genannter Tumeszenzanästhesie, bei größeren Arealen im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt. Es wird Kochsalzlösung, welche mit Zusätzen (Lokalanästhetikum, Adrenalin, Natriumbikarbonat) versehen ist, eingespritzt. In einer Sitzung können bis zu maximal 3 Liter Lösung bei einem normalgewichtigen Erwachsenen eingespritzt werden. Dann lösst man diese Kochsalzlösung etwa eine halbe Stunde einwirken, bevor die eigentliche Fettabsaugung beginnt. Die Liposuktion wird mit modernen Mikrokanülen (Durchmesser von 1-3 mm) vorgenommen. Erfahrung und Können des Plastischen Chirurgen geben die Gewähr, dass mit hoher Präzision auf das gewünschte Ergebnis gearbeitet wird und dass ernste Komplikationen erst gar nicht auftreten. Nach ca. 1-3 Stunden ist der Eingriff je nach Umfang beendet, die Einstichstellen für die Kanülen werden mit einer feinen Naht genäht. Direkt nach der OP wird der Patient mit speziellen Tape gepflastert und es wird ein vorher angepasstes Mieder angezogen.

 

Nachbehandlung

Bei einem ambulanten Eingriff kann der Patient in Begleitung nach Hause gehen. Erfolgt die Operation stationär ist die Entlassung am folgenden Tag. Für die nächsten 4-6 Wochen sollte das Spezialmieder möglichst lange getragen werden. Die Fäden lösen sich von alleine auf, Kontrollen sind nach 1 Woche und nach 3 und 6 Monaten. Die Abheilung bis hin zum endgültigen Resultat dauert mindestens 6 Monate, sodass vorher eine Beurteilung nicht hinreichend möglich ist. Fettzellen, die durch die Liposuktion entfernt wurden, kommen nicht wieder, dennoch sollte die gewonnene Harmonisierung der Körperform Ansporn sein, durch gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung/Sport das Ergebnis zu erhalten und zu festigen.




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Dr. med. Friedrich Pullmann, Telefon +49 (0)221 39 78 267