M/F

Eigenfett

Eigenfettbehandlung

 

Allgemeines

Die Idee ist ganz einfach: Fett vom Bauch oder den Oberschenkeln zur Korrektur von Falten oder Volumenverlust im Gesicht oder auch an anderen Körperstellen zu verwenden.

 

Operationstechnik

Die dazugehörige Technik ist deutlich komplizierter:
Die Entnahme der Fettzellen wird ähnlich wie bei einer Fettabsaugung, nur noch schonender ausgeführt, anschließend wird das Fett in weiteren Schritten aufbereitet und von der wässrigen Betäubungsflüssigkeit, Blut und Bindegewebsanteilen getrennt. In kleine 1ml Spritzen umgefüllt, werden die Fettzellen mit Mikrokanülen dreidimensional wie in ein Maschenwerk unter die Haut platziert, so dass die einzelnen Fettzellen möglichst gut vom umgebenden Gewebe integriert werden können. Ich werde immer auch zusätzlich entnommenes Fett einfrieren, damit ich bei Bedarf ohne großen Aufwand nachspritzen kann.

 

Nachbehandlung

Die Eigenfettbehandlung umfasst meistens 1-2 Sitzungen, in seltenen Fällen auch mehr. Das besondere an der Methode ist, dass die einmal angenommenen Fettzellen zu einem dauerhaften Ergebnis führen und das ohne jedes Risiko, es ist ja körpereigenes Gewebe. Die Eigenfettbehandlung kann problemlos ambulant und in örtlicher Betäubung erfolgen. Sie kommen am OP-Tag in die Praxis oder Klinik. Nach entsprechender Vorbereitung wird im OP-Saal die Entnahme und Aufbereitung des Fettes erfolgen. Darauf geschieht der eigentliche Fettransfer. Nach einer Ruhepause von 1-2 Stunden können Sie wieder nach Hause gehen. Das Gesicht sollte für 1-2 Tage gekühlt werden. Die Schwellungen sind meist nach wenigen Tagen zurückgebildet, eine gewollte Überkorrektur ist natürlich zu beachten, da ca. 40-70 % der Fettzellen ins Gewebe integriert werden.




Bei Fragen können Sie mich gerne anrufen.
Dr. med. Friedrich Pullmann, Telefon +49 (0)221 39 78 267