M/F

Brustvergrößerung

Allgemeines

Die wohlgeformte Brust der Frau steht sinnbildlich für Weiblichkeit, Attraktivität und Sexualität. Dabei ist die ideale Brustform natürlich der Mode (Rubens, Twiggy usw.) und den unterschiedlichen kulturellen Vorlieben unterworfen. Bei mir entspricht die ideale Brust, wie sie vor allem in den Medien und von den Fernsehstars vorgegeben wird, einer Körbchengröße B-C. Eine Brustoperation ist ab dem 18. Lebensjahr möglich, bzw. wenn die Brustdrüse voll entwickelt ist. Die Abweichung der Brustform kann angeboren oder erworben (z.B. Schwangerschaften), übergroß oder zu klein oder seitenunterschiedlich sein. Die operativen Techniken können hier fast jeder Fragestellung gerecht werden. Je nach körperlichen Voraussetzungen kommen Vergrößerungen mit runden oder anatomischen Implantaten oder auch Kombinationen aus Vergrößerung und Straffung in Betracht. Inzwischen hat die heftige Diskussion um die Silikonimplantate in den letzten Jahren einer vernünftigen, realistischen und einheitlichen Einschätzung Platz gemacht: Die modernen Silikonbrustimplantate sind sicher. Das setzt natürlich die Verwendung ausschließlich hochwertiger Implantate der führenden Hersteller weltweit voraus. Allein die Kapselbildung bleibt als nicht völlig auszuschließendes Risiko. Sie tritt in meiner Erfahrung bei 1-2 % auf und bedeutet eine Verhärtung der Brust durch vermehrtes Bindegewebe und Narbenbildung um das Implantat. Nicht in jedem Fall und je nach Ausprägung ist dann eine Nachoperation angezeigt. In der Beratung wird ausführlich auf die verschiedenen Implantate (Größe und Form) und OP-Techniken eingegangen. Die Narbe kann in der Unterbrustfalte, am Brustwarzenhof oder in der Achsel liegen, das Implantat kann auf oder unter dem Muskel zum liegen kommen. Hier wäge ich die Vor- und Nachteile in Bezug auf den einzelnen Patienten genaustens ab, um dann eine sinnvolle Empfehlung auszusprechen. Bei der Größe der Implantate bin ich grundsätzlich für harmonische Körperproportionen.

 

Operationstechnik

Die Operation erfolgt über einen Schnitt entweder in der Brustumschlagsfalte, am Brustwarzenvorhof oder endoskopisch in der Achsel. Nun wird vom Schnitt aus eine Tasche für das Implantat ausgebildet. Bei wenig Haut/Drüsengewebe bevorzuge ich eine Implantatlage unter dem Muskel, wenn genügend Gewebe das Implantat bedecken kann, wird das Implantat auf den Brustmuskel plaziert. Bei erschlafftem Gewebe wird gleichzeitig eine Bruststraffung vorgenommen, wobei das Ausmaß der Narben vom Hautüberschuss abhängig ist. Der Eingriff dauert in der Regel etwa eine Stunde (ohne gleichzeitige Straffung) in Vollnarkose. Zur Sicherheit werden je eine Drainage gelegt. Der kleine Hautschnitt (4 cm) wird mit einer kosmetischen Naht verschlossen.

 

Nachbehandlung

Am ersten Tag nach OP werden die Drainagen gezogen. Eine Woche darauf nehme ich den ersten Verbandswechsel vor. Ein Sport-BH wird über 4 Wochen konsequent getragen. Für die gleiche Zeit sollte man sich körperlich nicht zu sehr anstrengen, damit die Wundheilung ungestört ablaufen kann. Danach kann man alles wieder so wie vor dem Eingriff ausüben. Fäden müssen keine gezogen werden, diese lösen sich von selbst auf, die Narbe sollte mit Bepanthensalbe (dünn auftragen) gepflegt werden. 1 Tag nach OP kann der Patient wieder nach Hause. Eine Kontrolle sollte nach 1 und 2 Wochen und 3 Monate nach OP erfolgen. Dann wird auch erst das Ergebnis hinreichend beurteilbar sein.




Bei Fragen können Sie mich gerne anrufen.
Dr. med. Friedrich Pullmann, Telefon +49 (0)221 39 78 267